Kunst- und Naturstein­fensterbänke für außen

Dieses Accessoire wertet jede Immobilie auf

Außenfensterbänke haben die Aufgabe, Regenwasser vom Baukörper wegzuleiten und müssen deshalb auch entsprechend ausgestattet sein. Dazu gehören unter die Fensterbank eine Wassernut (Einschnitt unterhalb) und eine seitliche Wassersperre (Einschnitt auf der Oberfläche der Fensterbank), die oft vergessen wird. Dann gibt es hässliche Schmutzfahnen am Putz und den Fensterflanschen. Wichtig ist auch, dass die Natursteinfensterbänke außen auch mit Natursteinsilikon eingearbeitet werden. Tut man das nicht, kann sich der Naturstein irreparabel verfärben. Das kann auch beim Verlegen von einer Fensterbank aus Naturstein passieren, wenn man nicht die richtige Technologie zum Verlegen verwendet – siehe auch unsere Hinweise unter Ergänzungsprodukte für die fachgerechte Verlegung.

Fensterbänke aus Kunst- und Naturstein sollten immer mit einem Fleckstopp (Pflegemittel) geschützt werden. Gerade ein Blumentopf kann unschöne Flecken auf der Fensterbank hinterlassen.

Die Fensterbank aus Marmor ist sehr dekorativ. Seit Jahrhunderten wird sie eingesetzt und passt in jedes Ambiente. Marmor hat viele verschiedene Farben und Strukturen.

Die Fensterbank aus Granit ist sowohl für innen als auch für außen geeignet. Bei Außenfensterbänken ist es sinnvoll, eine Wassernut unter der Vorderkante anzubringen. Auch Granit gibt es in vielen verschiedenen Farben und Oberflächen.

Die Fensterbank aus Schiefer kann in spaltrau, gebürstet oder geschliffen produziert werden. Bei Schieferfensterbänken ist zu beachten, dass nicht alle Schiefer frostfest sind und dass manche Schiefer nicht in den für Fensterbänke notwendigen Größen abgebaut werden können. In unserem Produktkatalog finden Sie eine Vielzahl von Schiefern, die als einteilige Fensterbank mit einer Länge von bis zu ca. 240 cm gefertigt werden können.

Die Fensterbänke aus Sandstein sollten gut imprägniert werden. Sandstein hat ein hohes Porenvolumen und nimmt Flüssigkeiten schnell auf. Eine zweifache Imprägnierung ist daher anzuraten.

fensterbaenke
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Einbauempfehlungen für Fensterbänke

  • Um Kondensatbildung zu verhindern, sollten kleinere und größere Öffnungen verschlossen und abgedichtet werden.
  • Mit ca. 0,2 cm starken Dämmstreifen werden die Fensterbankenden für Bewegungsfugen abgeklebt.
  • Auf der Hinterkante der Fensterbank am Fensterstock wird das schlagregendichte Quellband angeklebt.
  • Mit Isoliermörtel und ca. 5 Grad Gefälle (10 %) nach außen werden Fensterbänke spannungsfrei eingesetzt.
  • Im Bereich des Putzanschlusses werden die Bewegungsfugen mit fettfreiem Dichtungsmittel (Natursteinsilikon) abgedichtet.
  • Natursteinplatten müssen immer stehend transportiert werden.
  • Bei VWS Fassaden sind die Angaben des Herstellers zu beachten!

Historisches zu Natursteinfensterbänken

Fensterbänke haben ihren Namen ihrer Funktion zu verdanken. Im späten Mittelalter waren Fenster kleiner als heute und Licht war, wie Frischluft, dementsprechend rar. Das Fenster war als Sitzplatz besonders begehrt, deshalb wurde beim Hausbau eine kleine Bank als Sitzgelegenheit eingebaut, damit dort z. B. genäht werden konnte. Mit der Zeit konnten größere Fenster preiswerter gebaut werden und die Möglichkeiten zur Beleuchtung der Innenräume nahmen zu. So verlor die Fensterbank ihre Funktion als wichtigste Sitzgelegenheit, behielt allerdings ihren Namen bis heute bei.

Rudloff Stein & Design GmbH

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